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Plattdeutsche Ecken 2018
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De Spinnscheole in Veldrom

Fohrt man vandage van Hauern iut dür Veldrom, dänne suiht man uper linken Strotensuite dat schöne Fackwärkhius, dat mol de Veldromer Spinnscheolen was.

Et was Medde 19. Johrhunnert un twisken den Dörpern Veldrom un Feldrom gaff et nau den Schnoot twisken Lippe un Preußen. Öber in beuden Dörpern sind de Minsken arm wesen, dänn dat Wedder ess riuh do up de Egge un de Feilder sind steunig. In schlächten Johrn sind de Kinner iut Veldrom teon bäddeln no Deppelt laupen. Domols hät Auguste von Donop in Deppelt liebet un dat Meken hät nich blauß wat hinnern Diumen hat, sunnern hät sick auk ümme de armen Kinner bekummert. Et hät eunen Kotten in Veldrom kaupt, de Spinnscheolen un eune Stiftung dovör grünnet. 1854 hät de Spinnscheole de örsten Kinner upnommen. Auk Kinner iut den preusken Feldrom sind in de Scheolen upnommen worn. De Spinnscheolen word jeudet Johr no den Enne der Feildarböjje in´n November öppnet. In de Scheolen hät de Jungs spinnen un de Meken spinnen, naijjen un stricken lernt. De Kinner hät wat warmet teo eten kriegen un hät auk lesen un schrüiwen lernt. Nau in den Johrn twisken 1910 un 1920 sind jeuden Winter twisken 20 un 33 Kinner in de Spinnscheolen upnommen worn; eun bettken weuniger os de Hälfte dovan Jungens. No den Örsten Weltkrüig sind de Jungen wägbliewen un blauß nau Meken sind teon handarböjjen teo de Scheolen kommen, de 1929 upgiewen word.