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Plattdeutsche Ecken 2018
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In´n Kunstunterricht

Barbara hät an euner deppelter Scheole Kunstunnericht giewen. Cherne hät et met Pöttkereern arböjjet, wüil den Scheoler de Arböjje met den Händen jümmer Spoß maket hät. Un met de Pöttkereern drofften de Kinner auk mol harümme schmaddern, wat seu vandage ja kium mahr drüwen.

An düssen Mondag hät de Lehrerin Barbara vör ühre Scheoler wat nüjjet iutdacht. Eune Frünnin hadde van ühren Hoff eunen Korf met witten Fäddern metbrocht un do hät Barbara den Infall hat, de Fäddern in ühren Unnerricht teo nütten. Et hät met den Kinner Vügel pöttkert un do de Fädder os Stert un Fittken anpecken loten. Doteo hät sick de Jungs un Meken iut den grauten Korf eun paar schöne Fäddern iutsoiket. Wüil jümmer blauß witte Fäddern öber seon bettken langwüilig sind, hät de Kinner de Fäddern met ühren Waterfarwen anmolt. Ollet schön bunt: raut, blog, blitzblog, rosa un gäll, juste seo os Kinners dat cherne häbben. Dat was Spoß, öber auk eune ganß graute Schmadderüjje wejen de Waterfarwen. Dorümme ess Barbara teor Scheolküken laupen un hät Kükenpapür haalt, ümme de natten Fädder domet dröjje teo maken un de Scheoler ühre Finger un Diske teo reunjen. Öber os et in den Kunstrium trüjje kamm, hät et de Jungs kium wierkannt: De hadden sick met den Farwen dat Gesicht anpinselt un ühre Köppe dono in den Korf met den Fäddern steckt. Biu den Meken (un de Lehrerin Barbara) hät dat Indruck maket!