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Christian Dietrich Grabbe

De lippske Dramatiker ess an´n 11. Dezember 1801 in Deppelt born; süin Vadder was Upseuher in´n Deppelter Tuchthius. Grabbe hät van de Föstin Pauline eun Stipendium kriegen, domet heu Jura studörn konn. Studört hät heu in Leipzig un Berlin, wo heu Heinrich Heine kennenlernt hät. Twors hät Grabbe Jura studört, öber süine Leuwde was dat Theater. No den Studium woll heu an eunen Theater arböjjen, hät öber keune Stellung kriegen. Heu ess 1824 no Deppelt trüjje un hät do dat Staatsexamen os Jurist maket. 1826 hät heu eune Stie os Auditeur (dat ess eun Justizbeamter büin Militär) kriegen un örst aff 1828 hät heu för düsse Arböjje auk Geld kriegen.

1829 word an´n Theater in Deppelt Grabbes Drama „Don Juan und Faust“ upfohrt. Süine anneren Dramen „Herzog Theodor von Gothland“, „Napoleon oder Die hundert Tage“, „Die Hermannsschlacht“ un  „Hannibal“  un de Komödie „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“ sind örst lange no Grabbes Daude an´n 12. September 1836 teon örsten Mol upfohrt worn.

Christian Dietrich Grabbe was keun eunfacher Minske un heu hät keun lichtet Lieben hat. Heu hät siupen, süine Euhe was´n Mallör, met süinen Verleger heu heu sick vertörnt (= entzweit) un os heu 1834 bät 1836 in Düsseldorf an´n Stadttheater arböjjet hät, hät et do auk Strüit giewen. Un doch hät heu teo süiner Tüit dat duitske Drama upn nüjjen Wäg brocht.