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Plattdeutsche Ecken 2008
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Dat Feotballspell 5.04.08

 Et ess in´n siemziger Johrn wesen, os Schwelentrup büi euner Pokal-Vörentscheudung jiegen Lüdenhiusen hät antreen mötten. Dat ess vör beude Mannschaften eun wichtiget Spell wesen un teo den Spell hät sick jeude Menge Fans iut beuden Dörpern up´n Platz in Lüdenhiusen infunnen. Lange Tüit hät de Keerls unentschieden spellt, bät dänn Lüdenhiusen an´n Anfang van der tweuten Halwtüit dat Führungstor maket hät. De Lüdenhiuser Fans sind upsprungen un hät „Tor, Tor“ brüllt: dat was wat! De Schwelentruper Fans ührersüits sind sick ganß secker wesen, dat dat et Affsüits was und de Schiedsrichter nich uppasst hät. Öwwer düsse Froge hät et up euner Tribüinen eune lüttke Klopparüjje giewen. De Lüdenhiuser hät de Schwelentruper seon bettken knuffelt un de Schwelentruper hät den Lüdenhiusern den eunen eoder annern Ribbenstaut giewen, wehrend dat Spell upn Platz oll foider gink. Niu mott doteo nau sächt wern, dat in Lüdenhiusen de Feotballplatz deuper licht os de Teoküikerränge, domet olle wat seuhn könn´n. Büi de Klopparüjje mot wall euner van den Kerls an eunen Kinnerwaan stauten süin, de da harümmestund. Un wüil de Bremse nich antogen was, ess de Kinnerwaan ganß gemoitlik de Böschung harunner un up dat Spellfeild rullt. De Klopparüjje hät den Schiedsricht oll nich gefallen, öbber de Kinnerwaan twisken den Spellern – dat was teovell. Heu hät dat Spell affbreken loten un den Teoküikern ornlick de Episteln verlesen. De Modder hät unnerdessen den Kinnerwaan trüjjehault (dat Kind hät et upn Arm hat), den Fans hät nau seon bettken murrt un dänn konn dat Spell foidergohn. Lüdenhiusen hät 4:0 wonnen.